Sonntag, 11. Mai 2014

Leila Lindholms "Hello Cupcake" & sehr leckere Key-Lime-Minimuffins


Hallo Ihr Lieben,
endlich einmal möchte ich Euch wieder ein Buch vorstellen. Diesmal ist meine Wahl auf Leila Lindholms "Hello Cupcake" gefallen. Diese kleine Büchlein besitze ich nun schon über ein Jahr und immer wieder habe ich seither Rezepte ausprobiert und für sehr lecker befunden. 

Die schwedische TV-Köchin, Kochbuchautorin und Verlegerin Leila Lindholm kennen sicherlich die meisten von Euch. Bislang hat sie fünf Bücher herausgebracht, von denen vier auch in deutscher Sprache erschienen sind. In "Backen mit Leila" (2009) findet man sehr leckere Rezepte für Brot, Kuchen, Torten und Gebäck. "Kochen mit Leila" (2010) ist, wie der Name unschwer erahnen lässt, ihr erstes Kochbuch in deutscher Sprache und mit "Noch ein Stück" (2011) liefert Leila nochmals einen Nachschlag an wirklich leckeren Back- und Kochrezepten. Ich selbst mag "Backen mit Leila" und "Noch ein Stück" sehr gern, allein "Kochen mit Leila" hat mich nicht absolut überzeugt. Heute soll es jedoch um ihr jüngstes Buch "Hello Cupcake" gehen.


INHALT:
Auf 128 Seiten kann man insgesamt 39 Cupcake- und 11 Whoopierezepte, Infos rund um die Geschichte von Cupcakes und Whoopies und Tipps und Tricks rund um die Partyplanung und -gestaltung finden. Leila stellt dabei ihre Version von Klassikern wie zum Beispiel Erdbeer-Cupcakes, Zitronen-Baiser-Whoopies, Nutella-Cupcakes oder Schokoladen-Whoopies vor. Außerdem findet man mit Süßkartoffel-Cupcakes, Ingwer-Himbeer-Whoopies, S'more-Cupcakes, Madeleine-Whoopies oder Elvis-Cupcakes auch eher ungewöhnliche und überraschende Rezepte.    



Da Leila selbst Mama eines kleinen Sohnes ist, hat sie natürlich ein besonders großes Herz für kleine Schleckermäuler, die sich über Cupcake-Kätzchen, Miss Piggy-Cupcakes und Prinzessinnen-Cupcakes freuen können.


Die Zutaten, die Leila für ihre Rezepte verwendet, sind insgesamt nicht unglaublich außergewöhnlich oder sehr teuer. Die einzige Besonderheit ist, dass Leila zum Teil auf verschiedene Zuckerarten zurückgreift. Ich persönlich mag auch, dass die Zutatenliste nicht seitenlang ist, sondern viele Rezepte mit einer überschaubaren Zutatenliste auskommen. Der Vollständigkeit halber sei natürlich angemerkt, dass es auch raffinierte Rezepte gibt, die in puncto Zutaten und Zubereitung aufwändiger sind. Wie so oft im Leben, macht es eben die Mischung.



AUFBAU & GESTALTUNG:
Ich muss zugeben, dass ich mich im Laden wegen der wundervollen Gestaltung sofort in das kleine Büchlein verliebt habe: Wirklich jedes Rezept ist auch mit einer Fotografie bebildert. Die kleinen Backwerke sind wunderschön in Szene gesetzt und in dem Buch finden sich sehr persönliche Bilder von Leilas Sohn und seinen Freunden, die sich die Cupcakes und Whoopies schmecken lassen. Sehr gelungen finde ich auch, dass den großformatigen Fotografien in dem Buch wirklich Platz eingeräumt wird - so können sie sich in voller Pracht entfalten und der Appetit auf die kleinen Backwerke wird tatsächlich schon beim Durchblättern geweckt.         



"Hello Cupcake!" folgt in der Anordnung der Rezepte keiner festen Ordnung. Die Rezepte sind einfach in einer bunten Mischung aneinandergereiht. Dieses scheinbare Durcheinander stört mich jedoch überhaupt nicht - ich blättere einfach gerne im Buch, um mich inspirieren zu lassen. Allerdings wäre es sicherlich hilfreich gewesen, am Ende des Buches noch ein alphabetisches Rezept- und/oder Zutatenregister hinzuzufügen. 


DER PRAXISTEST: Key-Lime-Minimuffins  
Die ganz Pfiffigen unter Euch haben sicherlich schon bemerkt, dass ich anders als bei Leila Lindholm keine Cupcakes, sondern "nur" Muffins gebacken habe. Leilas Original ist ein Rezept für Key-Lime-Cupcakes - ihre Backwerke sind also größer und werden noch mit einem Klecks Sahne und einer kleinen geviertelten Limettenscheibe getoppt. Ich habe die Minimuffins als Fingerfood für einen Brunch gebacken. Die Idee war, dass man sie ohne großen Aufwand sofort vernaschen kann. Außerdem sollte im Bauch auch noch Platz für andere Leckereien sein - deshalb also meine unkomplizierte Minivariante.   



DU BENÖTIGST (für circa 24 Minimuffins):  
400 g Vollkorn-Butterkekse, 125 g Butter (geschmolzen), 400 ml gezuckerte Kondensmilch, 4 Eigelb, abgeriebene Schale und Saft von 5 Limetten    

     
UND SO WIRD ES GEMACHT:
  1. Die Füllung der Muffins muss einige Zeit durchziehen, deshalb bereitest Du sie am besten am Anfang vor: Verquirle die Kondensmilch, die Eigelbe, die Limettenschale und den -saft miteinander. Lass die Mischung 30-60 Minuten durchziehen. Seihe die Mischung danach durch ein feines Sieb ab und wirf die Limettenschalen weg.  
  2. Heize den Backofen auf 175°C vor. Setze die Papierförmchen in das Muffinblech.
  3. Zerbrösele die Kekse fein und vermische sie mit der geschmolzenen Butter.
  4. Kleide den Boden und die Ränder der Muffinförmchen mit der Keksmischung aus und drücke den Teig fest. Das funktioniert am besten, wenn Du einfach jeweils einen großzügigen Klecks Keksbuttermischung in das Förmchen gibst und mit dem Daumen in der Form festdrückst. 
  5. Backe den Keksboden nun 10 Minuten in der Mitte des vorgeheizten Ofens vor und lass die Böden danach abkühlen. 
  6. Verteile die Füllung auf die abgekühlten Keksböden und backe die Muffins 20-25 Minuten in der Mitte des Ofens.       


UND WIE SCHMECKT ES?
Ich liebe diese kleinen buttrig-süßen und dennoch leicht leicht sauren Minimuffins wirklich sehr. Der Boden ist herrlich knusprig und die Füllung wunderbar cremig geworden. Mit relativ geringem Aufwand kann man erfrischende Minimuffins zaubern, die beinahe schon kleine Pralinen sind.  


MEIN FAZIT:
Leilas Buch ist in einigen Rezensionen nicht nur positiv besprochen worden. Kritik wurde vor allem daran geübt, dass das Büchlein keine tatsächlich neuen Rezepte enthält, sondern nur Bekanntes in Cupcakeform "aufwärmt". Ich kann diese Kritik jedoch nicht teilen. Natürlich erkennt man die Lindholm-Handschrift, doch genau das mag ich. Die Rezepte sind kreativ, einerseits überraschend, anderseits eher traditionell und vor allem lecker.   




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Kommentare:

  1. Liebe Henriette, ich liebe es, vom Schreibtisch aus und mit 'anderen Augen' in ein Kochbuch reinzuschnuppern. Dieses kannte ich noch nicht, und hab mich daher umso mehr gefreut! Jeztt hab ich Lust auf 'mehr' davon. :-)
    Wünsch dir einen schönen Start in die neue Woche, Christine

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    1. Hallihallo Christine, schön, dass ich Dir ein wenig Neugier machen konnte.

      Liebe Grüße von Henriette

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  2. Ich liebe die Bücher von Leila Lindholm, dieses kannte ich noch nicht. Macht gleich Lust auf Backen :-)

    Liebe Grüße, Tanja

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  3. Liebe Tanja,
    ja! Die Bücher von Leila sind wirklich toll!
    Liebe Grüße von Henriette

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